Marshall-Plan

 

Der  Marshall-Plan (auch ERP – European Recovery Program) benannt nach einem ehemaligen US-Außenminister, diente einst dem Wiederaufbauplan Europas nach dem zweiten Weltkrieg. Es wurden in fünf Jahren (von 1948 bis 1952) ca. 13 Milliarden von den USA in europäische Länder investiert. Diese in Form von Waren, Rohstoffen, Lebensmitteln und Krediten.

Zum einen war der Marshall-Plan sicherlich eine hilfreiche Angelegenheit für Europa, doch sahen die USA in diesem auch einen großen Nutzen für sich selbst. Die europäischen Länder dienten wieder als Absatzmärkte für amerikanische Produkte. Ausserdem musste ein Gegengewicht zur Sowjetunion aufgebaut werden, die ihrerseits mit Programmen, wie dem sogenannten Kominform, in ihrem Einflussbereich befindliche Staaten an sich binden konnte

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