Kalter Krieg

Nach dem Zweiten Weltkrieg und Niederlage des Nationalsozialismus durch die Alliierten, beriet man sich über eine Neuordnung Europas. Es kam schließlich zu einer Zweiteilung Europas entlang einer Deutsch-Deutschen Grenzen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der DDR.

Auf der einen Seite bildeten sich westliche liberale Demokratien u.a Frankreich, Italien, Großbritannien oder Deutschland, auf der anderen Seite kommunistische Staaten wie Polen, Rumänien oder die Tschechoslowakei, die unter Einfluss der Sowjetunion standen.

Auch militärisch kam es zu zwei großen Bündnissen. Im Westen entstand die NATO und im Osten der Warschauer Pakt. Auf dem Wirtschaftssektor entstanden die Europäische Gemeinschaft (EG) im Westen und der RGW ( Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe).

Beide Lager verbrachten Jahrzehnte damit sich in jeweiliger Kooperation aufzurüsten und wirtschaftlich voranzubringen. Dies diente vor allem dazu, dem politischen Gegenpol im Osten bzw. im Westen überlegen zu werden. Diese Phase ging als Kalter Krieg in die Annalen der Geschichtsschreibung ein.

Mit dem Zerfall der Sowjetunion 1989 endete die Phase und der westliche Kapitalismus schien als Sieger aus diesem Duell hervorgegangen zu sein.

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