Inflation

Kommt es in einem Staat zu Preisanstiegen der Lebenserhaltungsgüter spricht man von Inflation. Die Inflationsrate gibt hier darüber Auskunft, um wieviel eine Warenzusammenstellung (Warenkorb) in einem bestimmten Zeitraum teurer geworden ist.

Die hier gebrauchte Preis- Festlegung des Warenkorbs wird auch Verbraucherpreisindex genannt. Steigt die Inflationsrate beispielsweise im Juli gegenüber dem Vormonat um 0,5 %,  so geht man davon aus, dass die herangezogenen Waren im Durchschnitt um 0,5 % teurer geworden sind. Ein gewisser Geldwertverlust für den Verbraucher geht hier automatisch mit einher, da er für den Erwerb der gleichen Warenzusammenstellung im Vergleich zum Vormonat mehr Geld ausgeben muss. Als Folge einer steigenden Inflation wird mehr Geld in Umlauf gebracht.
Steigt die Inflationsrate in erstaunlich hohe Dimensionen spricht man von Hyperinflation.

Im Jahre 1923 ereilte Deutschland eine solche Hyperinflation, in der grosse Geldmassen in die Wirtschaft gepumpt wurden. Ein Geldschein mit dem Aufdruck 100.000.000 Mark war zu dem Zeitpunkt keine Seltenheit.

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