Barack Obama

Barack Hussein Obama II wurde am 4. August 1961 in Honolulu, Hawaii geboren, und ist ein US-amerikanischer Politiker. Seit Januar 2009 ist er der Präsident der USA. Sein Vater kommt ursprünglich aus Kenia und seine Mutter ist US-Amerikanerin. Er ist der erste dunkelhäutige Präsident der USA.

Den ersten Teil seiner Schulzeit verbrachte Barack in Indonesien, wo seine Mutter nach ihrer Scheidung von Obamas Vater, mit ihrem neuen Lebensgefährten hinzog. Er besuchte dort zunächst die St. Francis of Assisi Elementary School und anschließend eine staatliche Schule. 1971 kehrte er als Neunjähriger nach Hawaii zurück, wo er dann bei seinen Großeltern aufwuchs. Dort besuchte er die private Punahou School, und errang einen Abschluss mit Auszeichnung.

Sowohl die Columbia University in New York City als auch das Occidental College in Los Angeles gehörten zu seinen angesteuerten Hochschuladressen. 1983 schloss er im Bereich Politikwissenschaften mit einem Bachelor ab. Danach war er für das Unternehmen Business International Corporation in New York als Wirtschaftsberater tätig, bevor er dann ab 1985 einer gemeinnützigen Tätigkeit in Chicago nachging.

Im Anschluss daran schrieb er sich an der Harvard Law School ein, wo er 1988 die Bekanntschaft seiner späteren Ehefrau Michelle Robinson machte, die ebenfalls an der Harvard Law School studierte. Beide gaben sich schließlich 1992 das Ja-Wort.
An der Harvard School of Law absolvierte er ein Rechtswissenschaftsstudium von dreijähriger Dauer, das er 1991 mit einem J.D.-Abschluss mit der Gesamtbewertung magna cum laude beendete.

1992 kam er dann nach Chicago zurück, wo er die ersten politischen Erfahrungen sammelte, indem er sich für die Registrierung afroamerikanischer Wähler stark machte, die er dann für die Präsidentschaftskandidatur Bill Clintons mobilisierte.
Bevor er bis zum Jahre 2004 an der Chicagoer Universität Verfassungsrecht unterrichtete war er einige Jahre für eine Anwaltskanzlei in Chicago tätig.

Im Jahre 2004 gewann er überraschend die Wahl zum US-Senatoren für den Bundestaat Illinois.
Er war Mitglied in den Ausschüssen für Außenpolitische Beziehungen, Gesundheit, Bildung, Arbeit und Renten, Innere Sicherheit, staatliche Angelegenheiten und Veteranenangelegenheiten

Im August 2008 wurde er dann von seiner Partei zum Präsidentschaftswahlkandidaten ernannt. Im Anschluss rollte eine große Wahlkampagne an, die Obamas Seite eine beträchtliche Summe an Wahlkampfspenden einbrachte. Am 8. Januar 2009 wurde er schließlich vom Kongress zum 44. US-Präsidenten gekürt. Als Inhaber des höchsten US-amerikanischen Amtes gilt Obama von nun an als mächtigste politische Figur weltweit.

Im puncto Irak-Krieg erklärte er im Februar 2009 die Kampfhandlungen für beendet und ordnete den Abzug der US-amerikanischen Truppen an. In Afghanistan hingegegn will er den Anti-Terrorkampf entschlossen weiterführen und setzt genauso wie im Jemen vermehrt auf gezielte Tötungen mithilfe von unbemannten Drohnen. Ziel ist die ultimative Zerstörung des Terrornetzwerks Al-Qaida. Obwohl der Einsatz der Drohnen völkerrechtlich nicht unbestritten ist, fährt Obama seinen Kurs weiter und erhöht in Folge sogar noch die Zahl der Einsätze.

Sein größter militärischer Erfolg stellte sich im Mai 2011 ein, als der langgesuchte Al-Qaida-Chef Osama bin Laden bei einem geheimen Militäreinsatz getötet wurde.

Im April 2011 gab Barack Obama bekannt,dass er für eine weitere Amtsperiode kandidieren will und begann folglich seine zweite Präsidentschaft-Wahlkampagne. Sein Herausforderer war der Republikaner Mitt Romney, der jedoch gegen den im Volk beliebteren Obama schlussendlich keine Chance hatte und sich seinem Kontrahenten geschlagen geben musste. Am 20. Januar 2013 wird Obama offiziell vereidigt.

Auszeichnungen und Ehrungen

Obama bekam von den folgenden Universitäten den Ehrendoktortitel :

  • Knox College (2005)
  • University of Massachusetts Boston (2006)
  • Northwestern University (2006)
  • Xavier University of Louisiana (2006)
  • Southern New Hampshire University (2007)
  • Howard University (2007)
  • Wesleyan University (2008)
  • University of Notre Dame (2010)
  • University of Michigan (2010).

Publikationen

  • Dreams from My Father. A Story of Race and Inheritance. Crown Publishing (1. Auflage 1995), New York 2004, ISBN 978-0-307-38341-9
  • deutsch: Ein amerikanischer Traum. Die Geschichte meiner Familie. Carl Hanser, München 2008, ISBN 978-3-446-23021-7; TB: Dtv, München 2009 ISBN 978-3-423-34570-5
  • The Audacity of Hope: Thoughts on Reclaiming the American Dream. Crown Publishing, New York, Oktober 2006, ISBN 978-0-307-23769-9
  • deutsch: Hoffnung wagen: Gedanken zur Rückbesinnung auf den American Dream. Riemann, München 2007, ISBN 978-3-570-50081-1
  • Of Thee I Sing: A Letter to My Daughters. Knopf Books for Young Readers, November 2010, ISBN 0-375-83527-X
  • deutsch: Von euch will ich singen: Ein Brief an meine Töchter. Mit Bildern von Loren Long. Übersetzt von Michael Krüger, Hanser Verlag, München 2011, ISBN 978-3-446-23880-0.

Literatur über Barack Obama

  • Sasha Abramsky: Obamas kleines Weißbuch. Faszinierende Einblicke in den Führungsstil von Präsident Obama. FinanzBuch Verlag, München 2010, ISBN 978-3-89879-581-4. Aus Politik und Zeitgeschichte 4/2010: USA.
  • Markus Günther: Barack Obama. Amerikas neue Hoffnung, Wißner-Verlag, Augsburg 2007, ISBN 978-3-89639-620-4.
  • Christoph von Marschall: Barack Obama. Der schwarze Kennedy, Orell Füssli, Zürich 2007, ISBN 978-3-280-06108-4.
  • Christian Blees und Christoph von Marschall: Barack Obama, Audiobuch, Freiburg 2008, ISBN 978-3-89964-307-7.
  • David Remnick: The Bridge: The Life and Rise of Barack Obama, Alfred Knopf, New York 2010, ISBN 978-1-4000-4360-6.
  • David Remnick: Barack Obama Leben und Aufstieg, Berlin Verlag GmbH, Berlin 2010, ISBN 978-3-8270-0893-0.
  • Sabine Scheffer: Barack Obama. Sein Weg nach oben, Vogel Burda Communications GmbH, München 2009, ISBN 978-3-200-01422-0.
  • Philipp Schläger: Der entzauberte Präsident. Barack Obama und seine Politik, Rotbuch Verlag, Berlin 2010, ISBN 978-3-86789-113-4.
  • Peter Woeste (Hrsg.): Barack Obama. Aufbruch in eine neue Zeit, Signé Lingen, Köln 2009, ISBN 978-3-941118-26-3.
  • Bob Woodward: Obamas Kriege – Zerreißprobe einer Präsidentschaft, DVA, München 2011, ISBN 978-3-421-04508-9.

Zitate über Barack Obama

  1. „Die Geschichte zeigt uns, was eine inspirierende Persönlichkeit im Vergleich zu einem Präsidenten schaffen kann, der nur ein besserer Manager ist. Wenn Barack Obama an die Macht kommt, hoffe ich, dass er die Nation mit sich reißt und die Menschen aus ihrer Lethargie befreit.“ – George Clooney, Celebrity, Ausgabe Mai 2008, S.81
  2. „[…] Obama kann wie kaum ein anderer sehr verschiedene Menschen hinter sich versammeln. Er bringt frischen Wind in die Politik. Dass er zusätzlich noch schwarz ist – das ist natürlich wunderbar!“ – Desmond Tutu, Stern Nr. 28/2008 vom 3. Juli 2008, S. 52

Quellen der Biografie von Barack Obama

http://de.wikiquote.org/wiki/Barack_Obama

http://de.wikipedia.org/wiki/Barack_Obama

Offizielle Webseiten

www.BarackObama.com

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